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Geschäftsführer13 Min. Lesezeit

Geschäftsführer-Vergütung 2026 (Slowakei): Verträge, Steuern, Abgaben – praxisnah erklärt

Bei Geschäftsführer-Vergütungen geht es selten nur um „Sätze“. Entscheidend ist, ob Rechtsgrundlage, Buchhaltung und Auszahlung zusammenpassen – damit es später bei einer Prüfung keine Überraschung gibt.

Konkrete Steuer-/SV-Sätze hängen vom Setup ab (Funktionsvertrag vs Arbeitsvertrag, Status, Kombinationen). Deshalb: erst den Rechtsgrund sauber klären, dann rechnen.

1) Drei typische Modelle

Funktionsvertrag (Geschäftsführer-Vergütung) – Beschlüsse/Unterlagen, andere Logik als Arbeitsvertrag.

Arbeitsvertrag – Payroll/HR-Prozesse, Arbeitszeit, arbeitsrechtliche Realität.

Kombination – möglich, aber nur wenn klar trennbar (Tätigkeit/Dokumente).

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2) Was muss auf Papier stehen?

Vertrag: Funktionsvertrag oder Arbeitsvertrag (je nach Modell).

Beschluss/Schriftstücke: Genehmigung der Vergütung, interne Entscheidungen.

Payroll-Unterlagen: wenn Arbeitsvertrag (Lohnabrechnungen, Meldungen, Nachweise).

3) Rechnen (erst nach korrekter Einordnung)

Ein sicheres Vorgehen: (1) Rechtsgrund festlegen, (2) Status prüfen (Kombinationen, Resident/Nicht-Resident), (3) erst dann Netto/Brutto rechnen.

FAQ

Ist ein Funktionsvertrag oder ein Arbeitsvertrag besser?

Es hängt von der Realität ab: Welche Tätigkeit wird tatsächlich ausgeübt, wie ist die Organisation, und welche Dokumentation ist vorhanden. Entscheidend ist, dass Rechtsgrundlage und praktische Umsetzung zusammenpassen.

Kann ein Geschäftsführer gleichzeitig Arbeitnehmer sein?

In vielen Fällen ja, aber der Arbeitsvertrag muss echte arbeitsrechtliche Merkmale haben (Arbeitszeit/Organisation/HR-Prozesse). Eine reine „Papierkonstruktion“ ist riskant.

Was wird am häufigsten bei Prüfungen beanstandet?

Fehlende Verträge/Beschlüsse, Widersprüche zwischen Vertrag, Buchhaltung und Auszahlung sowie private Nutzung/Firmengelder ohne Nachweise.

Wie kann ich netto grob vergleichen?

Mit dem Rechner für GF-Vergütung (und ggf. Gehalt/Dividenden). Für eine korrekte Entscheidung müssen aber auch rechtliche Einordnung und Dokumentation stimmen.

Quellen (amtlich)